Haarausfall – Ist noch etwas zu retten?

Haarausfall ist vor allem bei den männlichen Zeitgenossen recht weit verbreitet. In den meisten Fällen neigen Männer – teilweise schon in jungen Jahren – zur Glatzenbildung. Haarausfall ist zwar körperlich unproblematisch, aber so manche Seele leidet sehr unter dünner werdendem Haupthaar. Ist das nun das besiegelte Schicksal oder lässt sich doch noch etwas tun?

Ursachen für den Haarausfall

Wer aktiv etwas gegen den Haarausfall unternehmen möchte, der muss zunächst die Ursache kennen. In den allermeisten Fällen handelt es sich um hormonelle Probleme, teilweise können aber auch Entzündungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten zum Haarausfall führen. Bei der häufigen hormonellen Ursache für Haarausfall befindet sich in der Kopfhaut eine zu hohe Konzentration des Hormons DHT. Die Haarwurzeln reagieren nun ausgesprochen empfindlich auf diese zu hohe Konzentration und das Wachstum des Haares ist gestört. In Folge werden die Haare immer Kürzer, und immer öfter so kurz, dass sie es nicht einmal mehr aus der Kopfhaut heraus schaffen.

Behandlungsmöglichkeiten bei Haarausfall

Wer es mit dem hormonellen Problem zu tun hat, der kann durch die Einnahme von Medikamenten gezielt gegen den zu hohen Hormonspiegel vorgehen. Die Verabreichung solcher Medikamente erfolgt oftmals in Form von Tabletten, jedoch gibt es auch Wirkstoffe, die als Creme direkt auf die Kopfhaut aufgetragen werden. Eines haben all diese Medikamente gemeinsam: Sie verlangen dem Betroffenen sehr viel Geduld ab, denn die Verbesserung des Haarwuchses tritt nur sehr langsam ein. Zudem ist man lebenslang an derartige Medikamente gebunden. Setzt man sie ab, so verschlechtert sich auch umgehend wieder der Haarwuchs und bereits investierte Mühe und Kosten in die Eigentherapie sind dahin.

Was dem Haar sonst noch gut tut

In einigen Fällen kann auch die gezielte Nährstoffversorgung der Betroffenen deutliche Verbesserungen bringen. Insbesondere die verschiedenen B-Vitamine tun dem menschlichen Haar ausgesprochen gut. Ergänzt mit Spurenelementen und Zink sind die besten Voraussetzungen für den gesunden Haarwuchs geschaffen. Vor allem bei beginnendem Haarausfall sollte man daher seine Nährstoffversorgung schleunigst einmal überprüfen, vielfach kommt man so noch mit dem sprichwörtlichen „blauen Auge“ davon.

Fazit

Haarausfall ist für viele Betroffene eine echte Belastung. Nicht umsonst haben fragwürdige Haarwässerchen und sonstige Wundermittel, die das Haar wieder sprießen lassen sollen, Hochkonjunktur. Der Erfolg bleibt allerdings in aller Regel aus, denn solche Präparate berücksichtigen fast nie die wirklichen Ursachen des Haarausfalls. Hilfreich sind tatsächlich nur gesunde und optimale Voraussetzungen, wie die ausreichende Versorgung entsprechender Nährstoffe und ein medikamentöser Eingriff, sofern es sich um den hormonell bedingten Haarausfall handelt. Wer sich ernsthaft mit seinem Haarausfall befassen möchte, sollte in jedem Fall die fachkundige Meinung eines Arztes einholen.

Bildquelle: Pixabay-User bykst

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