Trockene Haut

Trockene Haut – Das Streben nach makelloser Haut

Trockene Gesichtshaut kann lästig sein, gerade dann, wenn du nahezu ständig mit ihr zu kämpfen hast. Du hast bereits alles Erdenkliche ausprobiert, dennoch wird dein Hautbild einfach nicht besser? Keine Sorge, denn du stehst mit deinem Problem nicht allein da.

Dieser Beitrag gibt dir ein paar wissenswerte Hintergrundinformationen rund um das Thema trockene Haut, die du unbedingt mal gehört haben solltest, um dein Geld nicht weiter für Cremes auszugeben, die deine empfindliche Haut im Endeffekt nur noch weiter strapazieren.

Welche verschiedenen Hauttypen gibt es?

Vielleicht stehst du, so wie ich es in früherer Zeit immer tat, ein wenig überfordert, vor gut aufgefüllten Regalen in der Drogerie und weißt nicht so recht, wo vorne und hinten ist. #Reizüberflutung

Neulich habe ich eine Konversation von zwei jungen Frauen vernommen, als ich zu den Abschminktüchern griff. Und zwar ging es darum, dass die beiden nach Gesichtsmasken Ausschau hielten. Die Kleinere von beiden sagte dann, dass sie gar nicht wüsste, welchen Hauttyp sie habe und damit bringt sie es ziemlich gut auf den Punkt.

Wie sollst du denn deine eigene Beauty-Routine entwickeln, wenn du gar nicht weißt, welcher Hauttyp du überhaupt bist?

Kennst du deinen individuellen Hauttypen?

  • Normale Haut
  • Trockene Haut
  • Fettige Haut
  • Mischhaut

1. Normale Haut

Was versteht man in der Kosmetikbranche als normal?

Die Rede ist hier von einer gesunden und intakten Haut, eben einem ausgeglichenen Hautbild. Im Fachjargon nennt man diese auch Eudermie.

Normale Haut

In diesem Zusammenhang fallen oftmals die Adjektive samtig, zart und geschmeidig. Diese beschreiben den Hauttypen am besten. Demnach kennzeichnet sich eine normale Haut durch feine Poren und eine gute Durchblutung. Dies zeigt sich durch eine gleichmäßige und rosige Farbe. Unreinheiten finden hier keinen Platz. Im Vergleich zu anderen Hauttypen neigt diese nicht zur Empfindlichkeit.

Wichtig: Die T-Zone (Stirn, Nase und Kinn) kann trotzdem leicht fettig sein. Durch den intakten Talg- und Feuchtigkeitshaushalt wird die Gesichtshaut dennoch nicht zu fettig oder zu trocken.

Ebenso gut zu wissen, mit fortschreitendem Alter kann auch normale Haut trocken werden.

2. Trockene Haut

Anders als bei der gesunden Haut ist der Talg- und Feuchtigkeitshaushalt hier nicht besonders hoch. Es wird deutlich weniger Talg produziert, wodurch es der strapazierten Haut an Lipiden fehlt. Die natürliche Hautbarrierefunktion kann durch den Mangel an Lipiden beeinträchtigt sein.

Welche Aufgabe haben Lipide? Lipide bilden einen Schutzfilm gegen Umwelteinflüsse und verhindern den Feuchtigkeitsverlust der Haut.

Trockene Haut

Was ist die Ursache für trockene Haut (Xerose)?

Zum einen verliert die Haut ununterbrochen Feuchtigkeit. Dies passiert unweigerlich durchs Schwitzen. Verantwortlich hierfür sind deine Schweißdrüsen. Egal, ob bei Wärme, Stress oder Bewegung. Es lässt sich kaum vermeiden. Dieser natürliche Schutzmechanismus deines Körpers hat also seine Vor- und Nachteile, wenn du an Xerose leidest. Einerseits schützt dein Körper dich aktiv vor der Hitze und will die Temperatur schleunigst wieder runterkriegen. Jedoch verlierst du damit einiges an Feuchtigkeit, was du dir eigentlich nicht leisten kannst. Ziemlich paradox, oder? Ein weiterer Aspekt ist der sogenannte Transepidermale Wasserverlust (kurz: TEWL).

Was versteht man unter TEWL?

Dein Körper verliert nicht nur durchs Schwitzen eine Menge Wasser, sondern auch passiv über die Haut. Demnach beschreibt die Abkürzung TEWL (=Transepidermale Wasserverlust) den natürlichen Wasserverlust deines größten Sinnesorgans; der Haut.

Gut zu wissen: Bei diesem Prozess verdunstet etwa ein halber Liter aus den tieferen Hautschichten und das täglich.

Zum Anderen mangelt es der Haut an natürlichen Feuchthaltefaktoren. Vielleicht hast du in diesem Kontext schon mal die Bezeichnung Natural Moisturing Factor (=NMF) gehört, diese binden Feuchtigkeit. Es werden insbesondere Urea, Aminosäuren und Milchsäure gebunden. Ebenso mangelt es deinem Körper, wenn du von trockener Haut betroffen bist, an epidermalen Lipiden, wie bereits weiter oben kurz erläutert. Beispiele für Lipide sind Ceramiden, Fettsäuren und Cholesterin. Diese Bausteine sind essenziell für eine gesunde Hautbarriere. Sie schützt den Körper vor äußeren Einflüssen.

Hinweis: Xerose, also trockene Haut, kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Diese Schweregrade lassen sich nicht immer so leicht voneinander differenzieren.

Stufe 1: Trockene Haut

Dieser Hauttyp wird mit den Adjektiven rau und stumpf beschrieben. Die Haut kann hierbei spannen und/oder Juckreiz hervorrufen, welcher nicht nur äußerst unangenehm, sondern auch extrem schmerzhaft sein kann. Die Haut ist auch weniger elastisch.

Stufe 2: Sehr trockene Haut

Dieser Grad des Hauttypen resultiert aus seinem Vorgänger, also der ersten Stufe. So könnte die Haut aussehen, wenn diese nicht behandelt wird.

An den betroffenen Stellen ist es stellenweise leicht schuppig. Des Weiteren kann die Haut vorzeitig gealtert aussehen, was man daran erkennen kann, dass diese sichtbar rau und fleckig ist. Es kann zu einem unangenehmen Spannungsgefühl und manchmal auch zu Juckreiz kommen.

Gut zu wissen: Xerose neigt zu Irritationen und Rötungen. Zudem steigt auch das Infektionsrisiko, da die natürliche Hautbarriere beeinträchtigt ist.

Stufe 3: Extrem trockene Haut

Bei diesem Schweregrad lassen sich Neigungstendenzen beobachten. Extrem trocken sind hierbei besonders die Hände, Füße, Ellbogen und Knie. Diese Körperstellen neigen häufig zu Rauigkeit, Schuppen, Rissen und Juckreiz.

Diese Stufe betrifft in der Regel häufig ältere Menschen.

3. Fettige Haut

Bei diesem Hauttypen wird kontinuierlich verstärkt Talg gebildet, was sich durch den glänzenden Film auf dem Gesicht nach außen hin bemerkbar macht. Fachsprachlich nennt man diese übermäßige Talgproduktion Seborrhö.

Fettige Haut

Die Poren sind hier zum einen vergrößert und zum anderen deutlich sichtbar. Zudem neigt fettige Haut tendenziell zu Komedonen, ein anderes Wort für Mitesser, ebenso zu verschiedenen Formen von Akne.

4. Mischhaut

Die Mischhaut weist, wie es eigentlich schon in dem Namen steckt, gemischte Merkmale auf. Es kann also durchaus sein, dass die T-Zone (Stirn, Nase und Kinn) fettig ist, jedoch die Wangen deutlich trockener sind.

Mischhaut

Die Ausbreitung der T-Zone kann hierbei stark variieren, von einem sehr schmalen bis zu einem enorm ausgedehnten Bereich.

Was sind weitere Ursachen für trockene Haut?

Tatsache ist eine weitere Ursache für trockene und glanzlose Haut schlicht und ergreifend das Lebensalter. Pauschal kann gesagt werden, dass das Risiko für trockene und gereizte Haut mit zunehmenden Alter steigt. Besonders bei Menschen über 40.

Wusstest du, dass manche Seifen, Shampoos und Reinigungsprodukte deine Haut eher austrocknen, als ihr Feuchtigkeit zu spenden? Die Hauptaufgabe von diesen Produkten ist zwar, das hartnäckige Fett zu entfernen, jedoch sind viele davon sehr aggressiv, wodurch die Haut nur noch mehr exsikkiert.

In Sachen ebenes Hautbild spielt auch die Ernährung eine entscheidende Rolle. Der vollständige Verzicht von Fett, wie es viele in einer Diät machen, kann ebenfalls zum Austrocknen der Haut führen. Schließlich hat der Körper in diesem Zeitraum einen Mangel an essenziellen Fettsäuren, welchen er in diesem Ausmaß nicht kompensieren kann.

Eine bekannte Ursache für matte und glanzlose Haut sind die Herbst- und Wintermonate. In diesem Zeitraum ist die Luftfeuchtigkeit niedriger. Hinzukommen die trockene Heizungsluft und der stetige Temperaturwechsel von drinnen und draußen, die der Haut zu schaffen macht. Außerdem wirken sich, faktisch gesehen, niedrige Temperaturen kontraproduktiv auf die Talgdrüsen aus.

Zudem können UV-Strahlen die Haut ebenfalls austrocknen.

Was kannst du gegen trockene Haut tun?

Im Grunde lassen sich die Symptome trockener Haut mittels speziellen, sanften und vor allem milden Reinigungs- und Pflegeprodukten relativ schnell in den Griff bekommen.

Hyaluronserum als SOS Retter für trockene Haut

Wer also mit trockener und empfindlicher Gesichtshaut zu kämpfen hat, sollte unbedingt unser Hyalove Hyaluronserum von Dr. Massing Cosmetics ausprobieren. Es enthält eine 6-fach-Kombination aus verschiedenen kurz-, mittel- und langkettigen Hyaluronsäuren, die aufgrund ihrer unterschiedlichen Beschaffenheit verschieden tief in die einzelnen Hautschichten eindringen und die Haut so komplett durchfeuchten können. Für ein jüngeres und strafferes Hautbild. Zusätzlich enthält das Serum Anti Aging Peptide.

Zudem solltest du nun viel Obst und Gemüse in deinen Essensplan integrieren. Idealerweise trinkst du täglich mindestens zwei Liter mineralstoffreiches Wasser, so pflegst du nämlich von innen. Überdenke vielleicht deinen Konsum von Alkohol und Nikotin.

Welche Lebensmittel helfen gegen trockene Haut?

  1. Kalt gepresste Pflanzenöle, wie Olivenöl, Leinöl oder Macadamianussöl
    Fettsäuren in den Zellen bewahren das Gewebe vor dem Austrocknen.
  2. Holunder, Himbeeren, Brokkoli, Grün- und Rosenkohl
    Vitamin C ist ein sogenanntes Anti-Aging-Vitamin und regt die Bildung neuer Hautzellen an. Somit werden Falten und Spuren von trockener Haut minimiert.
  3. Haferflocken, Nüsse und Naturreis
    Vitamin B7 beruhigt schuppige und trockene Haut. Zudem regt es den Hautstoffwechsel an.
  4. Obst und Gemüse mit orangefarbener Schale, wie Aprikose, Möhre oder Orange
    Beta-Carotin ist eine Vorstufe von Vitamin A und lindert in erster Linie die Hauttrockenheit. Außerdem verleiht es einen frischen Teint.

Der tägliche Verzehr dieser Lebensmittel kann also dazu beitragen, dass deine Haut ihr Strahlen zurückerlangt.

Was sollte ich im Umgang mit trockener Haut noch beachten?

  1. Vermeide unbedingt längeres und vor allem heißes Duschen und Baden
  2. Reinige deine Haut schonend und ohne mechanische Reize (starkes Reiben oder Peelen)
  3. Verwende milde, reizarme Reinigungsprodukte, die keine Konservierungs-, Farb- und Duftstoffe enthalten
  4. Verwende täglich rückfettende Cremes und Lotions
  5. Trinke genug Wasser

Wann zum Arzt mit trockener Haut?

  1. Wenn Trockenheit und Juckreiz dich beim Schlafen stören oder sogar vom Schlafen abhalten
  2. Wenn du offene Wunden oder Infektionen durch permanentes Kratzen hast
  3. Wenn du unter großflächig schuppender oder sich schälender Haut leidest

Hinweis: Trockene Haut kann ebenfalls ein Symptom einer behandlungsbedürftigen Hauterkrankung, wie Neurodermitis, sein.

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