Haustiere beim Tierarzt

Online-Hilfe für Haustiere immer gefragter

Haustiere und ihre Verhaltensmuster sind für unerfahrene Tierbesitzer nicht immer leicht zu deuten. Unsere tierischen Freunde kämpfen manchmal ebenfalls mit Krankheiten und dann steht der Gang zum Tierarzt an. Häufig ist der Transport der Tiere mit großen Stress verbunden oder wir sind noch nicht so geübt, dass wir Symptome richtig einschätzen und beurteilen können. Genau für diesen Umstand gibt es nun einen Online Tierarzt, der nicht nur für einen zeitnahen Termin mit einem Experten sorgt, sondern die komplette Beratung über einen Online Tierarzt organisiert.

Online-Sprechstunden beim Tierarzt

Ich bin darauf in Zeiten von Corona gekommen, denn meine Schwiegermutter hat einen kränkelnden und auch schon recht alten Hund. Sie gehört mit ihren Vorerkrankungen zu den Risikopatienten und behilft sich nun bei Fragen rund um ihren Hund mit dieser Online-Hilfe. Sie ist überglücklich, dass sie auch diesen wichtigen Teil ihres Lebens nun online verwalten kann und hat bereits häufig schon beruhigende Einschätzungen und Hilfestellungen bekommen. Gerade für unerfahrene Tierbesitzer ist ein stets erreichbarer Experte eine wichtige Hilfe im Umgang mit dem eigenen Haustier. Über eine Videokonferenz können sich die Tierärzte das Tier anschauen und mit der vorliegenden Krankheitsgeschichte abgleichen. Sie erzählen dem Tierarzt die Symptome und dieser kann mit all seiner Erfahrung die Schwere einer Krankheit einschätzen und daraus eine optimale Behandlung ableiten. Die Beratung ist kostenpflichtig und kann über Online-Zahlungsmittel bezahlt werden.

Viele schätzen Haustiere falsch ein

Die Experten von Pfotendoctor berichten, dass viele Haustierbesitzer eine Veränderung im Verhalten des Haustieres häufig falsch interpretieren. Die Liebe zum Tier sorgt für Beunruhigung, Angst und Stress, doch meistens ist die Lösung des Problems ein nicht verschreibungspflichtiges Produkt oder gar nur keine Anpassung an die Ernährung. Sollte der Online-Tierarzt einen schlimmeren Verdacht haben oder Ihren bestätigen, dann empfiehlt dieser den Besuch bei einem stationären Tierarzt. Eine tolle Sache für Haustierbesitzer ohne viel Erfahrung, die keine Freunde, Familienmitglieder oder Bekannte haben, die diese fehlende Erfahrung ausgleichen können.

Ein häufiges Beispiel sei zum Beispiel die Handlungsempfehlung bei einem Katzenhusten, den viele Katzenbesitzer häufig auf die leichte Schulter nehmen. Auslöser können infektiöse und nicht-infektiöse Ursachen sein, die komplett anders behandelt werden müssen. Hier kann die Empfehlung schnell einen Tierarzt aufzusuchen das Leben der Katze gerettet werden. Wenn Sie also den Verdacht haben, aber sich nicht wirklich sicher sind, dann kann eine schnelle Kontaktaufnahme die Gewissheit geben, dass Sie schnell einen Tierarzt aufsuchen sollten.

Tierarztbesuche können teuer werden

Die falsche Deutung der Signale bei einem Haustier kann bei einem Tierarzt-Besuch teuer werden, wenn sich nach der Vorstellung oder der Untersuchung herausstellt, dass der Besuch nicht zwingend notwendig war. Natürlich ist Vorsicht immer besser als Nachsicht, doch anders als wir Menschen können Haustiere ihr Unwohlsein nicht immer so deutlich gegenüber einem Menschen ausdrücken, wie wir es machen.  Eine Freundin hat vor Jahren mal die Zeichen bei ihrem Hasen falsch gedeutet, weil sie sein ruhiges Verhalten auf das Alter schob. Der Besuch beim Tierarzt kam viel zu spät und sie kam ohne den Hasen wieder nach Hause. Ein professioneller Blick von einem Online-Tierarzt hätte das Haustier warhscheinlich retten können, wenn dieser den Besuch bei einem Tierarzt empfohlen hätte.

Es ist doch schön zu wissen, dass wir über den digitalen Weg nun immer einen Experten befragen können, wenn wir uns nicht sicher sind. Gleichzeitig muss ich für meine Schwiegermutter nicht mehr jede Vermutung über den gesundheitlichen Zustandes ihres Hundes im Internet recherchieren. Ich habe mich nicht wohl dabei gefühlt, dass ich als Haustier-Laie irgendwelche Prognosen abgeben musste, damit sie sich weiter vor dem Coronavirus schützen kann.

Bildquelle: Pixabay-User 13228026 

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