Endometriose

Endometriose | Symptome und Therapien

Es gibt Erkrankungen, wie die EndomeJtriose , dessen Ursachen noch nicht vollständig erforscht und somit erklärbar sind. Bei der Endometriose tritt Gewebe, welches der Gebärmutterschleimhaut gleich kommt, aus, welches sich dann außerhalb der Gebärmutterhöhle befindet und somit Schmerzen verursacht. Diese Krankheit wird häufig sehr spät diagnostiziert. Bei Frauen unter 19 Jahren dauert es im Durchschnitt mehr als 12 Jahre bis zu einer Diagnose. Viele Symptome ähneln den Regelschmerzen und wenn beides parallel zum ersten Mal aufkommt, dann liegen viele Ärzte häufig falsch.

Symptome bei Endometriose

  • Übelkeit
  • Darmbeschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Schwindelgefühl
  • Magenschmerzen
  • Unterbauchschmerzen
  • Infekte
  • Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs
  • lang anhaltende Menstruation

Wenn die Endometriose zu spät erkannt wird, dann ist eine der Folgen die Unfruchtbarkeit und daher kommt es bei Frauen mit einem unerfüllten Kinderwunsch häufig erst dann zu der endgültigen Diagnose Endometriose. Die Symptome treten bei allen Patientinnen in unterschiedlichen Kombinationen und mit anderer Härte auf, so dass es bei einem nicht vorhandenen einheitlichen Krankheitsbild für viele Ärzte sehr schwer ist, diese Krankheit zu erkennen. Die Folge ist, dass die einzelnen Symptome behandelt werden, während sich das Gewebe im Körper der Frau weiter ausbreiten kann. Die Ausbreitung der Endometriose lässt sich auch nicht mit den Symptomen bestimmen, weil diese nicht proportional zueinander steigen.

Für die Diagnose kann ein MRT nützlich sein, aber erfahrene Ärzte mit dem notwendigen Wissen über die Endometriose  schaffen dies auch mit einer professionellen Tastuntersuchung oder einem Ultraschall.

Behandlungen und Therapien

  • Operation

Ein Mittel für die Linderung der Schmerzen ist die Bauchspiegelung. Es gibt aber diverse Möglichkeiten für eine erfolgsversprechende Operation, die unterschiedliche Ziele von der Entfernung des betroffenen Gewebes bis hin zu der Verbesserung der Fruchtbarkeit.

  • Hormontherapie

Die bei der Endometriose  auftretenden Zellen ähneln sehr der Gebärmutterschleimhaut und können durch die Zufuhr von weiblichen Geschlechtshormonen, wie Östrogene und Gestagene, beeinflusst werden. Die hormonelle Therapie bei Endometriose beeinflusst die Symptome und den Verlauf mit dem gezielten Einsatz zusätzlicher weiblicher Geschlechtshormonen.

  • Schmerztherapie

Die Zeit bis zur Diagnose und schlussendlich zur Heilung kann viele Jahre dauern und dabei werden Patientinnen von chronischen Schmerzen begleitet. Eine auf die Symptome ausgerichtete Schmerztherapie kann das Leiden lindern. Von Akupunktur, über Sport, bis zur optimal und individuell eingestellten Medikation gibt es viele Wege.

  • Ernährungsumstellung

Die Ernährung bestimme das Wohlbefinden unseres Körpers und hilft diesem sich gegen Krankheiten und Schmerzen verteidigen zu können. Bei der Endometriose wird eine ausgewogene Mischkost empfohlen, die auf Zucker, tierische Fette und rotes Fleisch vermehrt verzichtet und zu mehr Obst, Gemüse, Vollkorn-Produkte und magere Milchprodukte rät.

  • spezielle Therapien bei Kinderwunsch

Die Diagnose Endometriose  bedeutet nicht zwingend, dass der Kinderwunsch nicht erfüllt werden kann. Es kann schwerer sein, dass eine erfolgreiche Befruchtung stattfindet, aber für diesen speziellen Fall gibt es spezielle Therapien. Hierbei handelt es sich meistens um einen Mix aus hier bereits vorher beschriebenen Therapien.

Wir hoffen sehr, dass Frauen, die vielleicht von diesen Symptomen betroffen sind, diesen Artikel lesen und ihren Arzt vielleicht direkt auf die Krankheit ansprechen. Vielleicht hilft dies, damit der Arzt eine andere Therapie einschlägt und eine Diagnose der Anfang zur Verbesserung sein wird.

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